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Aufgaben und Beteiligungsrechte

 

Durch die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes im Jahr 2016 ist die Beschränkung der Beteiligung der Beauftragten für Chancengleichheit (BFC) auf Bereiche, in denen die Universität Freiburg weniger Frauen als Männer beschäftigt (Unterrepräsentanzbereiche) aufgehoben. Daher ist ein Beteiligungsrecht bei allen Einstellungen und Beförderungen gegeben. Aufgrund der großen Anzahl an Einstellungen soll die BFC bzw. ihre Stellvertreterin nach eigenem Ermessen an den Auswahlverfahren teilnehmen. 

Da die meisten offenen Positionen in der Stellenbörse ausgeschrieben werden, wenden sich die Beauftragte für Chancengleichheit oder Ihre Stellvertreterin direkt an die ausschreibende Einrichtung. Wird eine Stelle nicht öffentlich ausgeschrieben ist eine Information der BFC unbedingt erforderlich.

Da die Unterrepräsentanzbereiche bei der Priorisierung und für das Vorgehen bei der Stellenbesetzung weiterhin von Belang sind, hier die Bereiche: A13 sowie A15, E14 und E15, alle IT-Stellen und alle technischen Berufe, alle technischen Ausbildungsplätze. Es sollen, soweit möglich, mindestens ebensoviele Frauen wie Männer zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, soweit sie die vorgesehenen Voraussetzungen für die Stelle erfüllen. In diesen Bereichen soll der Anteil an Frauen deutlich erhöht werden. Weitere Informationen:

Chancengleichheitsgesetz

Chancengleichheitsplan 2011-2016

 

Ständige Aufgaben und Funktionen:

 

  • Beratung von Beschäftigten zu: Chancengleichheit, Berufsplanung, Wiedereinstieg nach Elternzeit oder Pflegezeit, Teilzeittätigkeit, Führung in Teilzeit.
  • Beratung der Universitätsleitung bei Maßnahmen zur Chancengleichheit.
  • Im regelmäßigen informellen Kontakt mit Kolleg*innen Wünsche und Bedürfnisse aufgreifen und bei Bedarf Maßnahmen vorschlagen.
  • Teilnahme an Auswahlverfahren bei Einstellung und Beförderung, um die berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern und Diversen zu fördern.
  • Arbeitskreise: AK Familienfreundliche Uni, AK Fortbildung, AK Nachhaltigkeit. Ziel: gezielte berufliche Förderung von Frauen bzw. Eltern.
  • Mitglied des Inklusionsteams: Berücksichtigung der Interessen von Frauen mit Handicap.
  • Mitarbeit in Senatsgremien: Gleichstellungskommission
  • Mitarbeit in Netzwerken: Gender Netzwerk Freiburg, Freiburger Netzwerk der BfC, Netzwerk der BfC an Universitäten in Ba-Wü, Gender-Kreis, Dual Career Netzwerk Deutschland, Dual Career Netzwerk Oberrhein.
 

Schwerpunktthemen:

 
  • Vereinbarkeit von Familie & Beruf: Förderung von Eltern in Führungspositionen und Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen.
  • Abbau von Diskriminierung: Diversitysensible Förderung von Frauen (Berücksichtigung der Diskriminierungsmerkmale des AGG: Alter, ethnische Herkunft, Religion / Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Identität, physische und psychische Belastbarkeit und soziale Herkunft).
  • Chancengleichheit: Förderung der Beschäftigten unter Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Sichtweisen und Bedarfe, der Berufsgruppen Verwaltung bzw. Technik sowie der oben bereits genannten Merkmale des AGG.

Beauftragte für Chancengleichheit

Katharina Klaas

Werthmannstraße 8, Rückgebäude, Erdgeschoss
79098 Freiburg
Tel: 0761 203-4411
Fax: 0761 203-4413

Mail

Sprechzeiten nach Vereinbarung

 

Stellvertetung

Eva Meier
Tel: 0761 203 3749

 

Back Office

Nicole Bollin
Tel: 0761 203 54229

 

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