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Wiedereinstieg

In Zusammenarbeit mit dem Personaldezernat wird ein Paket verschiedener Möglichkeiten angeboten, um den Wiedereinstieg nach einer Elternzeit oder Pflegezeit zu gestalten.

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 Foto: FWTM

Väter und Mütter kommen heute deutlich schneller aus der Elternzeit zurück, als es früher üblich war. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist jedoch durch den schnelleren Wechsel gesetzlicher und technischer Anforderungen nicht einfacher geworden. Bei mehrjähriger Abwesenheit verstärken sich die Herausforderungen durch neue Arbeitsinhalte, aktuelle Software oder geänderte Aufgabenverteilung. Mit folgenden Bausteinen kann der Wiedereinstieg erleichtert werden:

  • Während der Elternzeit kann in geringem Umfang in Teilzeit gearbeitet oder aber kurzfristig Krankheits- bzw. Urlaubsvertretung übernommen werden. So bleibt der Kontakt erhalten und Veränderungen am Arbeitsplatz sind bekannt.
  • Der Wiedereinstieg kann nach vorheriger Absprache auch in Stufen erfolgen, z.B. beginnend mit 25 % um dann schrittweise auf die vereinbarte Arbeitszeit aufzustocken. So kann die Eingewöhnungszeit in der Kinderbetreuung ebenso abgefedert werden, wie auch ein gutes Einarbeiten in vielleicht veränderte Arbeitsbedingungen erfolgen.
  • Die Elternzeitvertretung sollte in die Vereinbarungen mit einbezogen werden, da sie bei der Rückkehr eine wichtige Rolle spielen kann.
  • Die kostenlosen Angebote der Internen Weiterbildung (IWB) stehen Eltern auch während der Elternzeit offen. Sie können die Beratung und Begleitung der zuständigen Stellen (Vorgesetzte, Beauftragte für Chancengleichheit, IWB) im Rahmen eines eigenverantwortlichen Weiterbildungsengagements in Anspruch nehmen.
  • Eine zentrale Rolle spielt das Rückkehrgespräch zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten. Es sollte einige Monate vor Ablauf der Elternzeit stattfinden. Themen sind die Gestaltung von Arbeitszeit und -ort (Teilzeit, Telearbeit), die Abklärung einer Einarbeitung oder Fortbildung, das Datum der Rückkehr und weitere offene Fragen. Die Führungskräfte der Universität Freiburg bekommen dafür Unterstützung in Form von Broschüren, Checklisten und Formularen, z.B. Gesprächsprotokoll Rückkehrgespräch.
  • Beratungsgespräche können beim Umgang mit schwierigen Situationen helfen, z.B. mit der Beauftragten für Chancengleichheit, dem Personalrat oder Kolleg*innen, die bereits Erfahrung mit Auszeit und Wiedereinstieg haben.