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Aufgaben

Beteiligung bei Personalentscheidungen

 

Es besteht ein Beteiligungsrecht bei allen Einstellungen, Beförderungen und Höhergruppierungen, unabhängig von der Entgeltgruppe oder dem Frauenanteil in der jeweiligen Statusgruppe. Aufgrund der großen Anzahl an Einstellungen nehmen die Beauftragte für Chancengleichheit bzw. ihre Stellvertreterin nach eigenem Ermessen an den Auswahlverfahren teil. Schwerpunktbereiche sind der höhere Dienst, Stellen in IT und Technik sowie die Ausbildungsstellen. Da in diesen Bereichen der Anteil an Frauen deutlich erhöht werden soll, sind mindestens ebenso viele  Frauen wie Männer zum Vorstellungsgespräch einzuladen, soweit sie die vorgesehenen Voraussetzungen für die Stelle erfüllen.

Da die meisten offenen Positionen in der Stellenbörse ausgeschrieben werden, wenden sich die Beauftragte für Chancengleichheit oder Ihre Stellvertreterin direkt an die ausschreibende Einrichtung. Wird eine Stelle nicht öffentlich ausgeschrieben ist eine Information des Chancengleichheitsbüros unbedingt erforderlich.

Auch bei  anderen Maßnahmen, die  Auswirkungen auf die berufliche Situation von Frauen haben, ist eine Beteiligung erforderlich.

 

Weitere Aufgaben und Funktionen:

 

  • Beratung von Beschäftigten zu: Chancengleichheit, Berufsplanung, Wiedereinstieg nach Elternzeit oder Pflegezeit, Teilzeittätigkeit, Führung in Teilzeit.
  • Beratung der Universitätsleitung bei Maßnahmen zur Chancengleichheit.
  • Im regelmäßigen informellen Kontakt mit Kolleg*innen Wünsche und Bedürfnisse aufgreifen und bei Bedarf Maßnahmen vorschlagen.
  • Arbeitskreise: AK Familienfreundliche Uni, AK Fortbildung, AK Nachhaltigkeit. Ziel: gezielte berufliche Förderung von Frauen bzw. Eltern.
  • Mitglied des Inklusionsteams: Berücksichtigung der Interessen von Frauen mit Handicap.
  • Mitarbeit in Senatsgremien: Gleichstellungskommission
  • Mitarbeit in Netzwerken: Gender Netzwerk Freiburg, Freiburger Netzwerk der BfC, Netzwerk der BfC an Universitäten in Ba-Wü, Gender-Kreis, Dual Career Netzwerk Deutschland, Dual Career Netzwerk Oberrhein.
 

Schwerpunktthemen:

 
  • Vereinbarkeit von Familie & Beruf: Förderung von Eltern in Führungspositionen und Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen.
  • Abbau von Diskriminierung: Diversitysensible Förderung von Frauen (Berücksichtigung der Diskriminierungsmerkmale des AGG: Alter, ethnische Herkunft, Religion / Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Identität, physische und psychische Belastbarkeit und soziale Herkunft).
  • Chancengleichheit: Förderung der Beschäftigten unter Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Sichtweisen und Bedarfe, der Berufsgruppen Verwaltung bzw. Technik sowie der oben bereits genannten Merkmale des AGG.